Josef wünscht sich Spenden für junge Flüchtlinge anstatt Geschenke


Herr Lentsch hat es sich zum Ziel gesetzt mit 2.500 Euro 15 junge Flüchtlinge bei ihrer Integration zu unterstützen und hat mit seinem Bekanntenkreis am Ende über 4.000 Euro für Kinder in Not gesammelt. Er hat Social Media (Facebook und Twitter) & Emails genutzt um seine Aktion bei seinen Freunden bekannter zu machen. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt:

We-R-SOS.at:
Hallo Herr Lentsch, können Sie sich in ein paar Sätzen selbst vorstellen?
 
Josef L.:
Mein Name ist Josef Lentsch, ich bin 40 Jahre alt, bin verheiratet und Vater zweier Söhne. Beruflich leite ich eine politische Einrichtung in Wien.

We-R-SOS.at:
Wie Sind sie auf die Idee gekommen für SOS-Kinderdorf eine Spendenaktion zu starten?
 
Josef L.:
Anlässlich meines 40. Geburtstags habe ich mir überlegt, dass mein Leben sicher anders verlaufen wäre, wenn mich nicht so viele Menschen auf dem Weg unterstützt und an mich geglaubt hätten. Das habe ich zum Anlass genommen, gemeinsam mit SOS Kinderdorf ein Crowdfunding-Projekt einzurichten, um andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

We-R-SOS.at:
Warum setzen Sie sich für Kinder auf der Flucht ein?
 
Josef L.:
Kinder auf der Flucht sind besonders verletzlich, und laufen Gefahr, nach den ganzen Anstrengungen und dem Flucht-Trauma im neuen Land re-traumatisiert zu werden. Erfolgreiche Integrationsarbeit kann das verhindern, braucht aber Ressouren wie Zeit und Geld. Daher habe ich mich entschieden, diese wichtige Arbeit von SOS Kinderdorf zu unterstützen.  
 
We-R-SOS.at:
Wie haben Sie Ihre Freunde und Kollegen erreicht, damit sie Ihre Geburtstags-Spendenaktion unterstützen?
 
Josef L.:
Mit persönlichen emails, und über soziale Medien wie Facebook und Twitter. Darüber hinaus habe ich bei meinem Geburtstagsfest noch einmal dafür geworben.
 
We-R-SOS.at:
Welchen Tip haben Sie für jemanden der gerne einmal selbst eine Spendenaktion auf We-R-SOS.at ins Leben rufen will?
 
Josef L.:
Einen guten Anlass finden; sich ein höheres Funding-Ziel zu stecken, als man glaubt dass man erreichen kann; selbst die erste Spende machen; genug Zeit lassen; die Leute rechtzeitig benachrichtigen, und in weiterer Folge daran erinnern; den Spender_innen danken.
 

Vielen Dank für das Gespräch und deinen großartigen Einsatz für das SOS-Kinderdorf!

Zur Spendenaktion: Mein Geburtstag